Megayacht, Segelyacht oder lieber ein bodenständiger Familienkreuzer? Mach Deinen Schein mit Bootsschule Aqua Fun
- Aqua Fun Storys

- 12. Mai
- 4 Min. Lesezeit
Eines verbindet alle Bootsfahrer: größer darf’s immer sein! Und ja, mal ehrlich, wer träumt nicht von einer eigenen 400-Millionen-Dollar-Megayacht so lang wie eineinhalb Fußballfelder. Dafür braucht’s dann allerdings auch eine 45-köpfige Crew. Und Security. Und rund 10.000 Liter Liter in der Stunde. Kleiner hat also auch Vorteile. Doch welches Boot passt zu wem? Wir werfen einen Blick auf drei unterschiedliche Bootsklassen: Megayacht, Segelboot oder Familienkreuzer - was darf’s denn sein?

Die Megayacht – größer geht immer
Wer fährt sowas? Und was kostet der Spaß?
Vorweg: die Megayacht ist nichts für Menschen, die beim Tanken zusammenzucken. Sie gehört der Liga von Filmstars, Tech-Milliardären, Scheichs und Menschen, die beim Frühstück überlegen, ob sie heute mit dem Helikopter oder eben der Megayacht zum Lunch erscheinen.
Eine Megayacht beginnt bei etwa 10 Millionen Euro. Nach oben gibt es praktisch keine Grenze. Einige der spektakulärsten Exemplare kosten weit über 500 Millionen Euro – also ungefähr so viel wie 25.000 Mittelklasse-Sportboote.
Dazu kommen jährliche Betriebskosten von etwa 10 Prozent des Kaufpreises. Wer also eine 100-Millionen-Euro-Yacht besitzt, darf jedes Jahr weitere 10 Millionen Euro für Crew, Wartung, Treibstoff, Champagner und Blumen einplanen.
Kurz gesagt: Wer solch ein Boot besitzt, fragt nicht nach dem Preis, sondern nach der Länge.

Der besondere Spaßfaktor?
Der Spaß beginnt damit, dass man ein schwimmendes Fünf-Sterne-Hotel besitzt - mit Personal für alles. Auch Ingenieure, denn auch für die Megayacht gilt: irgendwas an Bord ist immer defekt.
Sollte die Megayacht tatsächlich mal vor Anker müssen, keine Panik: mit eigenem Pool, Kino, Fitnessstudio, Hubschrauberlandeplatz und dem U-Boot in der Garage kann man sich hübsch die Zeit vertreiben. Auch längere Reparaturen.

Wenn die Megayacht fährt, macht sie natürlich noch mehr Spaß: morgens vor Sardinien frühstücken, mittags in Korsika baden und abends beim Roulette in Monaco sein Geld verzocken. Im Hafen wird dann allerdings auch ein Jeff Bezos (500 Mio-Segelyacht „Koru“), ein David Geffen („Rising Sun“), Steven Spielberg (ließ sich seine Megayacht Seven Seal nach eigenen Ideen bauen) gerne mal nervös: hat ein anderer vielleicht eine noch prächtigere Megayacht? Da ticken eben alle Bootsfahrer gleich: der Größte zu sein, ist immer irgendwie schöner.
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Das perfekte Revier: See, Fluss oder Meer?
Ganz klar: auf dem Meer. Megayachten fühlen sich im Mittelmeer, in der Karibik oder auf den Bahamas zuhause. Nichts aber schlägt den Port Hercule in Monaco, hier liegen nicht nur zum Monaco Grand Prix Dutzende Megayachten dicht an dicht nebeneinander. Alles unter 100 Metern wirkt hier wie ein Beiboot.

Wer’s eine klitzekleine Nummer kleiner mag kommt als Boat-Watcher auch im Port Vauban in Antibes, im Porto Cervo Marina auf Sardinien auf seine Kosten. Bis vor kurzem ebenfalls in den Top 5 der Megayachten: der Dubai Harbour - aktuell allerdings bei den Superreichen aufgrund des Nahostkonflikts nicht mehr ganz so beliebt.
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Die Segelyacht – der lautlose Gentleman
Wer fährt sowas – und was kostet es?
Segelyachten gehören Menschen, die Wind nicht als störendes Wetterphänomen, sondern als Geschenk betrachten. Segler sind oft Naturliebhaber, Technikfreunde und Romantiker zugleich. Sie genießen die Ruhe und erzählen gern, dass Motorboote nur „schwimmende Tankstellen“ seien. Was keiner wissen muss: mancher Segler fährt nicht nur im Hafen mit dem Motorantrieb.

Gebraucht gibt es eine Segelyacht bereits ab rund 20.000 Euro, komfortable neue Modelle für Familien kosten meist zwischen 100.000 und 500.000 Euro. Luxuriöse Fahrtensegler können deutlich teurer werden - und ja, auch Segelboote gibt es als Superyacht. Siehe Jeff Bezos, dessen 127 Meter lange Segelyacht Koru auch rund 500 Mio Dollar gekostet haben soll.
Was ist der besondere Spaßfaktor?
Segeln ist wie Schach auf dem Wasser – nur mit Wind, Wellen und gelegentlichem Fluchen. Der besondere Reiz liegt darin, sich nahezu lautlos fortzubewegen. Kein Motorlärm, kein hektisches Tuckern – nur das Rauschen des Wassers und das Knattern der Segel, wenn man beim Wenden zu spät reagiert. Und wer dann noch die Augen schließt, erlebt Meditation in höchster Vollendung. Und hat noch das schöne Gefühl, Geld zu sparen und der Segler misst grundsätzlich das wahre Glück nicht in PS, sondern in Knoten.

Das perfekte Revier: See, Fluss oder Meer?
Ehrlich? Segeln auf dem Bodensee ist zwar auch schön, am schönsten ist das Segeln aber auf dem Meer. Stetiger Wind, lange Strecken und das Gefühl grenzenloser Freiheit. Aber ja: große Seen wie Bodensee oder die Müritz haben auch ihren Reiz. Vor allem im Hochsommer, wenn die Fahrt durch massenhaft Jetskifahrer und Luftmatratzen-Schwimmer zur sportlichen Slalomfahrt werden kann. Eins gilt für alle Gewässer: Wenn der Wind Urlaub macht, hat man länger Spaß im Hafen.

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Der Familienkreuzer: der Bestseller für alles
Wer fährt sowas – und was kostet es?
Manchmal quadratisch, meistens sehr praktisch und fast alle Anlässe einfach gut: Das ist das Kabinenmotorboot, der Volkswagen unter den Freizeitbooten. Familien, Wochenendkapitäne, Angler, Wassersportfreunde - sie alle lieben den Komfort und die Flexibilität dieser Bootsklasse. Und wer auf dem Boot keine Klaustrophobie entwickelt, kann hier auch leben. Oder mit sechs oder mehr Mitpassagieren übernachten und einen kompletten Sommerurlaub verbringen.

Tipp für alle Frichverliebten: wer mit seiner neuen Flamme ein Wochenende auf dem Kabinenboot übersteht, kann die Eheringe bestellen. Diese sind heute oftmals teurer als ein gutes gebrauchtes Kabinenboot: Start bei 15.000, neue Boote von 50.000 bis 200.000 Euro je nach Größe und Ausstattung. Damit ist auch dieses Boot kein Schnäppchen, Liegeplatz und anderes kommt oben drauf, aber für viele wohl ein realistischer Traum.
Was ist der besondere Spaßfaktor?
Hier bekommt man das Beste aus mehreren Welten: sofort startklar, kein Warten auf den Wind, gemütliche Kabine zum Übernachten, Platz für Familie und Freunde, Badeplattform für spontane Sprünge ins Wasser. Quasi ein Wohnmobil auf dem Wasser - nur dass man auf dem Wasser seltener im Stau steht als auf dem Brenner.

Das perfekte Revier: See, Fluss oder Meer?
Die ehrliche Antwort? Überall - auf Seen, Flüssen und auch auf Küstengewässern. Und in geschützten Meeresbuchten, wohin man es ohne Boot nicht schafft.
Was mit diesem Boot tatsächlich so leicht wie mit keinem anderen Boot geht: einsteigen, rausfahren, einfach mal die Küste (und die Menschen) weit hinter sich lassen.
Das geht mit diesem Boot sehr gut auch alleine - so ganz ohne Matrosen an Bord. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil übrigens auch gegenüber einer Megayacht. Was macht Jeff Bezos ohne Crew? Nichts.
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